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Von zerplatzen Träumen und neuer Hoffnung…

Wie heißt es noch so schön: Es kommt immer anders als man denkt! Im Mai dachte ich noch, dass ich gerade irgendwo am Strand im Süden sitzen werde und mir die Füße vom ganzen Wandern qualmen. Meine Pläne, die ihr hier nachlesen könnt, sind vorerst auf Eis gelegt. Warum? Tja, da kommt vieles zusammen…

Zunächst war es das liebe Geld. Ich weiß, zu wenig Geld braucht einem nicht vom Reisen abzuhalten. Aber das Ersparte hätte einfach für eine zu kurze Zeit gereicht, um die Reise und die Selbstständigkeit umzusetzen. Hinzu kommt noch, dass ich es aufgrund des zeitraubendes Masters nicht geschafft habe, genug Spenden zu sammeln für mein Europe of Next Generations Projekt. Es kommt, wie es kommen musste: Das Geld war einfach nicht da, um die fixen Kosten bezahlen zu können. Und für eine Reise ohne Selbstständigkeit wäre das Budget auch ziemlich niedrig geworden, sodass ich mich dafür entschieden habe, eine 1,5-2 jährige Reise am Stück aufzugeben.

Wahrscheinlich noch entscheidender war jedoch, dass ich einfach niemanden gefunden habe, der mit mir das Abenteuer erleben wollte, und sei es auch nur Abschnittsweise. Alleine reisen ist an sich nichts Schlimmes, aber es macht doch mehr Freude, das Erlebte teilen zu können. Meine Motivation sank von Monat zu Monat. Denn auch die Planung hätte durchaus eine zweite Person gebraucht. Ich bin mir fast sicher, dass man sich zu zweit noch mehr gepusht hätte und bestimmt an Sponsoren oder an Spenden gelangt wäre. Man hätte sich den Berg an Arbeit teilen können. Aber so war es leider nicht.

Hinzu kamen dann noch persönliche Schicksalsschläge und andere Zukunftspläne, die bei mir schon immer im Kopf rumschwirrten. Ich sage wie es ist: Ich wohne aktuell wieder bei meinen Eltern, habe meinen Master abgeschlossen und bin gerade wieder dabei etwas Neues zu studieren: BWL. Ich erhoffe mir dadurch ein neues Verständnis für Finanzen und einen besseren Umgang mit ihnen. Zudem habe ich Pläne für eine selbstständige Tätigkeit, für die ich buchhalterische Kenntnisse benötige. Es war keine Wunschentscheidung, eher eine pragmatische, aber ich bin mir sicher, dass ich viel lernen kann. Außerdem ermöglicht mir ein Studium weiterhin bessere Möglichkeiten des Reisens, als ein Vollzeitjob. Lernen UND Reisen, was gibt es Besseres?

Die Reisepläne sind aber trotzdem nicht aufgehoben, sondern nur verschoben. Ich werde die Reise einfach in mehreren kleinen Abschnitten machen, je nach Zeit und Budget. Ihr könnt also weiterhin auf tolle Reiseberichte hoffen, nur eben nicht von einer Person, die jahrelang am Stück reisen wird. Ich hoffe, ihr seid nicht zu enttäuscht, denn ich bin es auch nicht. Man kann das Leben nicht planen, das habe ich dieses Jahr gelernt. Aber Leidenschaft, Liebe und Interessen bleiben und daher werde ich weiterhin für euch die schönsten Naturplätze erkunden. Und wer weiß, vielleicht geht es ja doch irgendwann auf Weltreise ohne ersichtliches Ende 😉

Bis dahin versuche ich regelmäßig neue Artikel zu veröffentlichen. Es werden nicht nur Berichte von Reisen in andere Länder sein, sondern ebenso kleine Besonderheiten in Deutschland, die man vielleicht so nicht vermuten würde. Und nächstes Jahr gibt es mit Sicherheit dann auch längere Reisen im Ausland. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für Irland oder Portugal für mich? Das sind zwei meiner bisher favourisierten Ziele 🙂 Auch Themen wie Regionalität und Nachhaltigkeit versuche ich weiterhin einzubauen, da sie für mich ebenso dazu gehören wie die reine touristische Reise.

Geht mit mir auf eine Reise durchs Leben und durch die Welt. Lasst euch überraschen, denn man weiß nie, was kommt und was hinter einer neuen Tür oder Entscheidung auf einen wartet. Aber ohne wäre es ja auch langweilig oder? 😉

 

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